Elektronische Keramikmaterialien sind eine Klasse funktioneller Keramiken, die sich durch einzigartige elektrische Eigenschaften auszeichnen und häufig in Anwendungen wie Kondensatoren, Sensoren, Substraten und Verpackungskomponenten eingesetzt werden. Ihre Wartung und Pflege erfordern eine auf den jeweiligen Anwendungskontext und die Materialeigenschaften zugeschnittene Vorgehensweise.
Allgemeine Wartungsrichtlinien
Vermeiden Sie physische Schäden: Obwohl elektronische Keramik eine hohe Härte aufweist (z. B. Aluminiumoxidkeramik: HV 1500–2500), ist sie von Natur aus spröde. Daher sollten Stöße, Kollisionen oder konzentrierte lokale Spannungen vermieden werden, um die Entstehung oder Ausbreitung von Mikrorissen zu verhindern.
Kontrolle von Feuchtigkeit und statischer Elektrizität: Die meisten elektronischen Keramiken reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit und statische Elektrizität. Für eine langfristige Lagerung sollten sie in einer trockenen Umgebung (10–30 Grad) unter Verwendung einer antistatischen Verpackung oder eines Trockenmittelschranks aufbewahrt werden.
Sanfte Reinigungsmethoden: Die Oberflächenreinigung kann mit einer weichen -Bürste, Druckluft oder mit Alkohol-getränkten Wattestäbchen durchgeführt werden (gilt nur für vollständig verkapselte Komponenten). Die Verwendung von ätzenden Reinigungsmitteln oder gewöhnlichen trockenen Tüchern (die dazu neigen, statische Elektrizität zu erzeugen) ist strengstens untersagt.
Kontakt mit leitfähigen Flüssigkeiten vermeiden: Funktionelle elektronische Keramikkomponenten (z. B. Substrate und Filter) sollten von leitfähigen Flüssigkeiten-wie Wasser oder Alkohol- ferngehalten werden, um Kurzschlüsse oder das Eindringen von Flüssigkeit in Schaltkreisdurchgänge zu verhindern.
