Aus Sicht der Industriestandards müssen bei der Herstellung und Anwendung von Keramikkomponenten strenge Qualitätsstandards und Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Da die Leistungsanforderungen an Keramikkomponenten je nach Anwendungsbereich unterschiedlich sind, müssen Hersteller eine maßgeschneiderte Produktion durchführen, die auf spezifische Anforderungen zugeschnitten ist. Beispielsweise müssen Keramikbauteile im Elektronikbereich strenge Kriterien hinsichtlich hoher Reinheit und geringer Verunreinigungsgrade erfüllen; Im Gegensatz dazu verlagert sich der Schwerpunkt in der chemischen Industrie auf ihre Korrosions- und Hochtemperaturbeständigkeit.
Die Normen für Keramikkomponenten lassen sich hauptsächlich in zwei Kategorien einteilen: nationale Normen und Unternehmensnormen. Zu den derzeit wichtigsten nationalen Normen gehören unter anderem GB/T 4100, GB/T 6566 und GB/T 3810.1. Insbesondere legt GB/T 4100 Spezifikationen für die grundlegenden Maßtoleranzen, geometrischen Eigenschaften und die Ebenheit von Keramikfliesen fest; GB/T 6566 dient als Standard zur Beurteilung der Porzellanqualität von Keramikfliesen; und GB/T 3810.1 beschreibt die Prüfmethoden für Architekturkeramik.
