Das Kernmaterial von Keramikrohren

Apr 13, 2026 Eine Nachricht hinterlassen

Das Kernmaterial von Keramikrohren besteht typischerweise aus leistungsstarken Keramikmaterialien wie Aluminiumoxid, Zirkonoxid und Siliziumkarbid; Unter diesen sind Aluminiumoxid-Keramikrohre aufgrund ihrer außergewöhnlichen Eigenschaftskombination am weitesten verbreitet.

 

Wie der Name schon sagt, bestehen Aluminiumoxid-Keramikrohre hauptsächlich aus Aluminiumoxid (Al₂O₃). Abhängig von ihrem Reinheitsgrad werden sie in verschiedene Grade-eingeteilt, beispielsweise 95 %, 99 % und 99,5 %. Im Allgemeinen gilt: Je höher die Reinheit, desto besser die Leistung. allerdings ist damit auch ein entsprechender Kostenanstieg verbunden. Aluminiumoxid-Keramikrohre verfügen über einen außergewöhnlich breiten Betriebstemperaturbereich und können Dauergebrauchstemperaturen von -200 bis 1600 Grad und kurzzeitig sogar Temperaturen von bis zu 1800 Grad standhalten. Diese Eigenschaft macht sie in Umgebungen mit hohen Temperaturen unverzichtbar.

 

In Bezug auf die mechanischen Eigenschaften weisen Aluminiumoxid-Keramikrohre eine hervorragende Leistung auf. Sie weisen eine hohe Druckfestigkeit auf: Der Reinheitsgrad 95 % erreicht eine Druckfestigkeit von größer oder gleich 250 MPa, während der Reinheitsgrad 99 % einen noch höheren Wert von größer oder gleich 300 MPa erreicht. In Bezug auf die Biegefestigkeit erreichen sie bei Raumtemperatur mindestens 180 MPa und behalten selbst bei erhöhten Temperaturen von 1000 Grad eine Festigkeit von mindestens 120 MPa. Darüber hinaus zeichnen sich Aluminiumoxid-Keramikrohre durch eine hohe Schüttdichte, eine geringe scheinbare Porosität, einen niedrigen Wärmeausdehnungskoeffizienten und eine mäßige Wärmeleitfähigkeit aus. Diese kombinierten Eigenschaften sorgen für ihre außergewöhnliche thermische Stabilität.

 

Über ihre grundlegenden mechanischen und thermischen Eigenschaften hinaus verfügen Aluminiumoxid-Keramikrohre auch über eine hervorragende elektrische Isolierung, Korrosionsbeständigkeit und Verschleißfestigkeit. Sie weisen hervorragende dielektrische Hochfrequenzeigenschaften auf und eignen sich daher ideal für den Einsatz als Isolierkomponenten in Hochfrequenz-Heizgeräten. Sie sind in der Lage, der Korrosion durch geschmolzene Metalle, Hochtemperaturgase und die meisten sauren und alkalischen Lösungen (mit Ausnahme von Flusssäure) zu widerstehen. Darüber hinaus ist ihre Oberfläche mit einer Mohs-Härte von 9-übertroffen nach der von Diamant und äußerst widerstandsfähig gegen Abrieb und Kratzer.